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07.04.15

Monika Hubl-Moussa

Nur für Euch: Meine Kinder

 

Schon mit 15 Jahren verfasste Monika Hubl-Moussa eigene Gedichte, malte und fotografierte passioniert. Heute arbeitet die dreifache Mutter kreativ mit Kindern in einer Grundschulbetreuung, leitet eine Foto AG und schreibt Geschichten für Kinder.
Da ihre eigenen Kinder und das Schreiben die wichtigste Rolle in ihrem Leben spielen, lag es nahe, ein Buch über ihre Kinder zu schreiben.

In  Nur für Euch kombiniert die Autorin autobiographische Geschichten aus ihrem Familienleben mit selbstverfassten Gedichten und eigenen Zeichnungen zu einer zauberhaften Liebeserklärung an ihre Kinder.

Zum Webauftritt der Autorin:

www.momo-lyrik.de
www.momo-kids.de
www.monika-hubl-moussa.de

 Titel im MoreBooks! Shop 



 Frau Hubl-Moussa, wie kamen Sie zum Schreiben?

Ich entdeckte mit 15 Jahren meine Liebe zum Schreiben. Zuerst schrieb ich Gedichte, um mich auszudrücken und meinen Gefühlen und Gedanken einen neuen Raum zu geben. Gleichzeitig war mir mein Tagebuch ebenfalls sehr wichtig, so konnte ich Erlebtes in kurzer Geschichtsform wiedergeben. Aus diesen frühen Schreiberfahrungen entwickelte sich auch immer mehr und mehr mein heutiger Schreibstil.

 Was war Ihr Traumberuf in Ihrer Kindheit?

Ich wusste schon sehr früh, dass ich im künstlerischen Bereich tätig sein wollte: Als eine Kombination aus Malerin, Fotografin und Schriftstellerin. Wie es so oft ist, habe ich zuerst einen Beruf erlernt, der finanzielle Sicherheit bietet. Erst viele Jahre später machte ich eine Weiterbildung zu meinem heutigen Beruf, den ich sehr gerne ausübe. Schon vor 12 Jahren setzte ich meine Interessen allerdings als „Momo“ auf meiner Homepage „momo-lyrik.de“ um: Zu schreiben und dabei meine Zeichnungen und Fotos zu integrieren. So konnte ich meinen Traum wenigstens als Hobby verwirklichen und diesem schließlich Schritt für Schritt näher kommen.

 Haben Sie bestimmte Rituale, wenn Sie schreiben?

Da bin ich sehr offen. Ich schreibe sowohl mit der Hand als auch am Computer und zwar zu unterschiedlichen Uhrzeiten. Jedoch häufiger in den Abendstunden, weil sich das mit meiner Familie und meinem Beruf besser in Einklang bringen lässt. Oft notiere ich mir eine Idee erst handschriftlich oder auf meinem Handy und setzte meine Idee, dann schon ausgereift, am Laptop um.

 Haben Sie ein berufliches / literarisches Vorbild? Gibt es ein Buch, das Sie in Ihrem Leben besonders beeinflusst hat?

Ein direktes Vorbild habe ich nicht. Ich liebe Literatur und Schriftsteller, die sich insbesondere mit dem Sinn des Lebens, Erlebnissen, Erfahrungen und den Gefühlen beschäftigen. Deshalb lese ich besonders gerne: Sergio Bambaren, Antoine de Saint-Exupéry, Phil Bosman, Cecelia Ahern, Khalil Gibran, und einige frühere Literaten und Philosophen.

 Was ist das letzte Buch, das Sie gelesen haben? Welches Buch lesen Sie aktuell?

„Hundert Namen“ von Cecelia Ahern und „Morgen kommt ein neuer Himmel“ von Lori Nelson Spielman. Aktuell: „Nachricht von Dir“ von Giullaume Musso. Was war Ihr schönstes, lustigstes, außergewöhnlichstes Erlebnis in Ihrem Berufsleben? Da ich in einer Grundschulbetreuung mit kleinen Kindern arbeite, gibt es da sehr viele schöne Erlebnisse. Als besonders schön empfinde ich es immer, wie gerne sich die Kinder für kreative Arbeiten inspirieren und begeistern lassen, ob in der Betreuung oder in meiner Foto AG. Auch das Vertrauen, das sie mir entgegen bringen, wenn sie mal kleine Probleme bewältigen müssen, z.B. wenn sie eine schlechte Note geschrieben haben, oder den ersten kleinen Liebeskummer haben… Witzig war, wie mir ein Kind, obwohl es meinen Künstlernamen nicht kannte, aus einem Spiel heraus den Namen „Momo“ gab. Nur, weil es spielerisch die zwei ersten Buchstaben jedes Namens verdoppelte. Aus ihrer Schulfreundin wurde Soso, oder Mimi und ich wurde zur Momo. Da dachte ich: Das ist Bestimmung! Und so hatte ich meinen neuen Spitznamen in der Betreuung.

 Ihr Buch „Nur für Euch“ ist kürzlich beim Verlag Familienbande erschienen. Was hat Sie davon überzeugt, dass dies der richtige Verlag für Sie ist? Wie empfanden Sie die Zusammenarbeit mit unserem Verlag?

Die Zusammenarbeit war von Anfang an sehr gut. Meine Fragen wurden schnell beantwortet. Alle Mitarbeiter waren jederzeit sehr freundlich und kompetent. Auf meine Designwünsche wurde eingegangen und die Arbeiten gut und professionell umgesetzt.

 Wie war das bisherige Feedback zu Ihrem Buch? Und wie haben insbesondere Ihre Kinder darauf reagiert?

Bisher habe ich ein sehr positives Feedback bekommen, was mich natürlich sehr gefreut hat. Besonders wichtig ist mir, dass mein Familien- und Bekanntenkreis, die Menschen die mir wichtig sind und nahe stehen, sehr positiv reagiert haben, nachdem sie mein - für manche gut gehütetes - Geheimnis erfahren haben. Vor allen Dingen habe ich mich über die Reaktion meiner Kinder gefreut. Sie haben im Vorfeld schon mitbekommen, dass ich an einem Buch über sie schreibe. Und als ich es fertig erstellt hatte, habe ich sie darin natürlich schon lesen lassen. Sie fanden es wirklich sehr schön, dass sie sich an manche Erlebnisse durch mein Buch wieder erinnern konnten und dass sie einige Geschichten aus ihrer frühesten Kindheit erfahren haben, die sie bisher noch gar nicht kannten. Sie waren genauso wie ich sehr gerührt – sie über meine Geschichten und ich über die Reaktion meiner Kinder. Ich bin besonders froh, dass ich gerade die Erlebnisse, die ich mit meinen Kindern erfahren habe, als Buch veröffentlichen konnte, denn sie sind für mich das Wichtigste überhaupt. Und die Erlebnisse und Erinnerungen, die zum Lachen oder Nachdenken bewegen, bleiben für immer. Denn sie sind in diesem Buch vereint.

 Was ist Ihnen wichtig beim Schreiben?

Mir ist es wichtig, die Herzen der Menschen zu berühren und sie an das Wichtige im Leben zu erinnern: An die Kleinigkeiten, an die kleinen wichtigen Erlebnisse im Alltag. Sich selbst wieder etwas näher zu sein, um den Alltagstrott vergessen zu können. Und sie an all das zu erinnern, was man mit Geld nicht kaufen kann und das doch einen unschätzbaren Wert hat.

 Dürfen wir uns auf ein weiteres Buch freuen?

Ich werde immer schreiben, weil das Schreiben mir sehr viel bedeutet, und wenn die Möglichkeit besteht, ein weiteres Buch zu veröffentlichen, werde ich dafür jederzeit bereit sein. Dafür habe ich auch schon einige Ideen, die ich aber noch nicht verraten möchte.

 Welchen Rat würden Sie neuen Autoren mit auf den Weg geben?

Wem das Schreiben viel bedeutet, der sollte es beibehalten, auch wenn man nicht gleich die Chance bekommt, ein Buch zu veröffentlichen. Das Schreiben ist eine Berufung, die man für sich selbst erfüllen sollte.