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Buchdruck der Zukunft

Als Johannes Gutenberg im fünfzehnten Jahrhundert den Buchdruck mit beweglichen Lettern erfand, revolutionierte er damit den Zugang zu Informationen und Bildung in monumentalem Ausmaße.

Zuvor konnten aufgrund des hohen Zeitaufwandes nur wenige Exemplare der von Hand geschriebenen oder im unökonomischen Holzdruck-Verfahren hergestellten Bücher produziert werden. Bücher waren kostbare Raritäten, unerschwinglich für den Großteil der Bevölkerung.

Dank Gutenbergs innovativer Technik konnten Drucke erstmals schneller, billiger und in wesentlich höherer Auflage produziert werden. Die Zahl der Bürger, die Büchern erwerben konnten, wuchs beständig – dies förderte nicht nur den Austausch wissenschaftlicher Eliten sondern ebenso die Alphabetisierung und Bildung der Bevölkerung. Das Buch – in jener Zeit das maßgebliche Medium zur Aufzeichnung von Informationen – war nicht mehr länger exklusiv.

Die Demokratisierung von Bildung und Wissen, die mit Gutenberg Ihren Anfang nahm, zog in den kommenden Jahrhunderten immer weitere Kreise. Die Einführung der allgemeinen Schulpflicht, die Öffnung der Universitäten für Frauen und die Etablierung neuer, optimierter Druckverfahren bildeten Meilensteine in dieser Entwicklung.

Die Erfindung der Schnellpresse, die mechanisierte Papierherstellung, der Ausbau von Vertriebswegen und der Informationsübermittlung steigerten im neunzehnten Jahrhundert die Auflagen in solchem Maße, dass Druckerzeugnisse auch für einkommensschwache Bevölkerungsschichten erschwinglich wurden. Das Buch hatte sich endgültig vom elitären Luxusartikel zu einem Kulturgut für die breite Bevölkerung gemausert.

Heute ist die Print-to-Order Technik ein weiterer elementarer Schritt auf dem Weg in eine demokratische Wissensgesellschaft.

Denn das effektive, kostengünstige Verfahren ermöglicht es uns, weltweit auch unbekannten Autoren eine völlig kostenfreie Buchveröffentlichung anzubieten. So können zahlreiche hervorragende Arbeiten publiziert werden, die sonst nie den Weg in die Bücherregale gefunden hätten.

Und wir tun noch mehr: Als einer der wenigen Buchverlage unterstützt OmniScriptum konsequent den Open-Content Gedanken, also den freien Zugang zu Forschung, Erfahrungen und Literatur.

Unsere Autoren übertragen uns zwar das exklusive Verlagsrecht an ihren Texten, dürfen jedoch weiterhin Auszüge der bei uns publizierten Inhalte in Fachzeitschriften veröffentlichen und Ihr vollständiges Manuskript zum nicht-kommerziellen Download im Internet bereitstellen.