Zion oder Babel?

Auf der Suche nach einer menschenfreundlichen Stadt

Ist eine menschenfreundliche Stadt möglich, in der jeder Mensch sich im Rahmen des Gemeinwohls frei entfalten kann? Anlässlich der Entwicklung moderner Großstädte auf den Zustand einer Megalopolis zu, erhebt sich die Frage, ob die Würde des einzelnen Menschen in unserer heutigen Gesellschaft überhaupt noch eine Rolle spielt. Ob z. B. ältere Menschen noch ein Lebensrecht auf dieser Erde haben. Schon Humanisten wie Sir Thomas More (1478-1535) wiesen auf die Gefahr einer langsamen Kollektivierung des Menschen hin. Aber vielleicht ist es ja das ‚Salz der Erde‘, von dem das Evangelium spricht (Mt 5, 13), das wenigstens die Perspektive auf etwas Besseres hin zu eröffnen vermag.
 
Über den Autor:

Winfried König

Winfried König, geb. 1956 in Köln; Studium der Physik und Meteorologie in Köln; Toronto und Kiel; Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg, dann an der Gustav- Siewerth-Akademie, Weilheim-Bierbronnen; 1995 Studium der Theologie in Rom; 2001 Kaplan in Neuss; 2002-2022 Mitarbeiter im Vatikan; seit 2023 Pfarrvikar in Bergisch Gladbach.

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